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Scanning-Laser-Angiographie


Als Scanning Laser Angiographie wird die Gefäßdarstellung der Netzhaut mit einem Fluoreszenz-Farbstoff bezeichnet. Sie ist neben der optischen Kohärenz-Tomographie das wichtigste diagnostische Verfahren am Augenhintergrund.

Zur Angiographie wird dem Patienten eine kleine Menge eines Farbstoffs (Natrium-Fluoreszein) in eine Armvene injiziert. Nach etwa 20 Sekunden erscheint der Farbstoff am Augenhintergrund und wird dort mit einer sehr lichtempfindlichen Scanning-Laserkamera fotografiert. Die Lichtbelastung des Auges ist hierdurch ausgesprochen gering und die Untersuchung für den Patienten nicht belastend.

Mit der Angiographie können Thrombosen oder Embolien der Netzhautgefäße, Entzündungen der Netzhaut, eine Wassereinlagerung in der Netzhautmitte (Makulaödem), Membranbildungen auf der Netzhaut oder Veränderungen der Pigmentschicht des Augenhintergrundes diagnostiziert werden.

Am wichtigsten ist die Angiographie aber bei der Unterscheidung der trockenen von der feuchten Form der alterskorrelierten Makuladegeneration, weil bei der feuchten Makuladegeneration heute eine rasche und effektive Therapie möglich ist.

Angiographie bei gesunder Makula

Angiographisches Bild bei unauffälligem Befund der Netzhaut.

Angiographie bei feuchter Makuladegeneration (Gefäßneubildung in der Makula)

Angiographie bei feuchter Makuladegeneration mit deutlichem Austritt von Fluoreszenz-Farbstoff aus einer Gefäßneubildung.

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