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Ultra-Widefield-Imaging


Bei vielen Erkrankungen der Netzhaut entwickeln sich krankhafte Veränderungen nicht nur in den zentralen Bereichen des Augenhintergrunds, sondern oft auch in peripher gelegenen Netzhautarealen. Dies gilt insbesondere für die diabetische Netzhauterkrankung, die Netzhautablösung, die erblichen Netzhauterkrankungen und Durchblutungsstörungen.

Zur vollständigen Diagnostik ist bei diesen Erkrankungen daher eine photographische Dokumentation der Netzhautperipherie sinnvoll und notwendig. Wegen der schwierigen optischen Verhältnisse (Blick durch die Pupille sozusagen „um die Ecke“) sind für diesen Zweck Spezialoptiken und Laserscanner erforderlich.

Uns stehen hierfür zwei Verfahren zur Verfügung:

  • das Ultra-Widefield-Imaging mit dem Farb-Laserscanner der Firma OPTOS
  • und die Weitwinkel Farbstoffuntersuchung mit dem Heidelberg Retina Angiographen (HRA).

Die beiden sich ergänzenden Verfahren erlauben eine präzise Dokumentation und Diagnostik aller in der peripheren Netzhaut liegenden krankhaften Veränderungen und sind oft für die Therapieentscheidung unerlässlich.

Außerdem werden anhand der vom Patienten digital gespeicherten Bilder die therapeutischen Ergebnisse dokumentiert und die langfristigen Verlaufskontrollen durchgeführt.

Ultra-Widefield-Imaging Bild 1

Ultra-Widefield-Aufnahme mit der Laser-Scanning-Farbkamera bei einem Patienten mit einer sektoriellen Retinopathia pimentosa. Man sieht die ausgeprägten Pigmentierungen der unteren Netzhauthälfte als Zeichen der erkrankten Netzhaut.

Ultra-Widefield-Imaging Bild 2 (1)

Ultra-Widefield-Fluoreszenz-Angiographie bei einem Patienten mit einer proliferativen diabetischen Retinopathie. Man sieht die flächigen Austritte des injizierten Farbstoffs in der Peripherie der Netzhaut mit Hilfe der Weitwinkelaufnahme besonders gut.

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